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Leitfäden

Praktische Anleitung

Papiere verloren oder gestohlen: die 3 wichtigsten Schritte

Haben Sie Ihren Personalausweis, Ihre Bankkarte oder Ihren Aufenthaltstitel verloren? Wurde etwas gestohlen? Führen Sie diese drei Schritte in der angegebenen Reihenfolge aus. So verhindern Sie Betrug und können neue Dokumente beantragen.

Bevor Sie anfangen

  • Ein Telefon, entweder Ihr eigenes oder das eines Sozialdienstes.
  • Wenn vorhanden: eine Kopie oder ein Foto Ihrer alten Dokumente und ein aktuelles Passfoto, das etwa 8 € kostet.

Die Schritte in der richtigen Reihenfolge

  1. Rufen Sie DocStop an: 00800 2123 2123

    Rufen Sie sofort die 00800 2123 2123 an. Der Anruf ist Tag und Nacht kostenlos. DocStop sperrt Ihren belgischen Personalausweis. Danach kann niemand mehr Ihre Identität damit benutzen. Wenn Ihr Anbieter die Nummer 00800 nicht verbindet, rufen Sie +32 2 488 2123 an. Dieser Anruf ist kostenpflichtig. Haben Sie auch Ihre Bankkarte verloren? Rufen Sie Card Stop unter 078 170 170 an.

  2. Gehen Sie zur Polizei

    Melden Sie den Verlust oder Diebstahl bei der nächsten Polizeidienststelle. Sie erhalten eine Bescheinigung über den Verlust oder Diebstahl. Dieses Dokument ersetzt Ihr altes Dokument vorläufig und wird für den neuen Antrag verlangt. Bei einem Diebstahl brauchen Sie die Anzeige auch für die Versicherung.

  3. Das sollten Sie vorher wissenSie haben kein Geld für das Foto oder die Karte? Bitten Sie das ÖSHZ (CPAS) um Hilfe, bevor Sie aufgeben. Niemand sollte wegen 30 € ohne Dokumente bleiben.

    Beantragen Sie das Dokument bei der Gemeinde neu

    Gehen Sie mit der Polizeibescheinigung und einem aktuellen Passfoto zum Bevölkerungsdienst Ihrer Gemeinde. Eine neue Karte kostet je nach Gemeinde meistens 20 bis 35 €. Sie kommt innerhalb von 2 bis 3 Wochen. Es gibt ein Eilverfahren, aber es ist viel teurer. Nutzen Sie es nicht, wenn Sie warten können. Haben Sie Ihren Aufenthaltstitel verloren? Auch dafür ist die Gemeinde zuständig. Fragen Sie im Zweifel zuerst einen kostenlosen Rechtsdienst um Rat.

Diese Anleitung gibt Orientierung, aber keine Rechtsberatung. Die Abläufe sind je nach Gemeinde verschieden. Rufen Sie an, bevor Sie hingehen. Bei unmittelbarer Gefahr rufen Sie 112 an.